Über 2350 Besucher seit 19. Sept 2004 - ob die das alle auch so erlebt haben wie wir ? (Stand 4.Okt. 2005)
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am 19.9.2004 - ein Sandwich für alle Fälle und ein Joghurt Marke "Grausam"

Das Condor Sandwich
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CONDOR - Unser Service ist der Unterschied. So sagte es jedenfalls mal ein Condor Prospekt. "Als Tochter der renomierten Lufthansa liefern wir, Condor, nein, jetzt Thomas Cook (bzw. jetzt doch wieder Condor), im Charter- Flug- bereich den gleichen guten Service wie unsere Mutter- Gesellschaft."

Oh war das traurig, das wir am 6.September und am 17.September 2004 im Thomas Cook / Condor Flieger angeboten bekamen. Lesen Sie mal :

Und hier für das Condor Marketing die Flugdaten: Frankfurt Palma - Hinflug DE 1568 / Rückflug DE 5409

Die Condor Snack Story :
Als wir mit unserem Thomas-Cook Charter Flieger am 6. September so um 9.oo in Frankfurt/Main Richtung Palma abgehoben hatten, wurden wir vom Kabinen Team (Cabin-Crew) freundlich begrüßt. Dann wurde ein Snack angekündigt. Bis dahin würden Getränke ausgegeben. So weit so gut.

Und dann kam er, der Snack. "Käse oder Schinken?"  Alleine die Frage war für mich so sonderbar, bis ich die weißen Papier Tüten der hübschen "Fritten- Verkäuferin" sah. Mit gequält künstlichem Lächeln verteilten die Stewardessen die Papiertüten billigster Bauart an die fragenden Gesichter der um mich herum sitzenden Passagiere.

Ich wählte Schinken, meine bessere Hälfte wählte Käse. Ui-ui-ui, was war das? War das die Art von Rayan Air Low-Cost Reste-Entsorgung von Mitarbeiter Hilfsverpflegung nach einer Bereitschafts-Nacht ?

Also ich habe meinen Mund so weit es ging aufgerissen, um in das Riesen- Sandwich zu beißen. Man muß es ihnen lassen, das Sandwich war sicher groß, also hoch, dafür um so kürzer. Und es war sicherlich weit mehr als 12 Stunden alt, also richtig gummiartig weich, andere sprachen von besonders elastisch. Als alter "Sandwich Time" Mann kann ich das sicherlich beurteilen und auch beweisen.

Also bei "Sandwich Time" hätte die Auslieferung solcher "Qualität" jeweils todsicher mit einer Prügelei am Eingang der diversen Firmen geendet.

Da es recht früh am Morgen war und zudem der Ffm Flughafen erstaunlich leer vor sich hin dümpelte (ja, es war sonderbar ruhig Morgens um 9.oo), dachten wir uns im Flieger nichts dabei und sprachen von einem Ausrutscher bzw. einem Engpaß. Kann ja mal passieren. Und wie die meisten schluckten wir und kauten tapfer, bis es unten war.

Und dann kam der Rückflug am 17.September um 22.oo.
Genauso freundlich wie beim Hinflug wurde wieder ein Snack angekündigt und ich war plötzlich hell wach. Snack ?????, schon wieder ???? Und dann kam sie, wir saßen ganz vorne und es war die Chef-Stewardess, die uns betreute. Sie lächelte uns an und war richtig lieb. Eine bewundernswerte Leistung nach bestimmt 8 oder mehr Stunden auf den Beinen und wieder gab es weiße Tüten. "Käse oder Salami ??" Schluck ...., also kein Ausrutscher auf dem Hinflug, das ist scheinbar NORMAL.

Mein Sandwich (Bild siehe oben) war wenigstens noch im Ansatz leicht cross, wenn auch wieder in der Höhe für großmäulige Vielfraße geeignet. Mein Joghurt war ein Fiasco Infernale eines bekannten weltweit operierenden Konzerns aus der Schweiz. Doch wir hatten in einem 4 Sterne Hotel 10 erholsame Tage verbracht und es gab  jeden Morgen, mittags und abends 3 leckere Sorten Joghurt sogar "Made in Spain". Also ich weiß eigentlich, wie Joghurt (deutscher und spanischer) normalerweise schmeckt. Dieser war Höchst, Aventis, Sanofi und Bayer/ BASF in einem einzigen kleinen Plastik Becher (siehe oben). Mein Nachbar beschrieb es etwas drastischer. "Er schmecke einfach "miserabel" ....... aber psssssst : er sagte scheisse"
So einfach ist das mit:

Genießen Sie jeden Augenblick.

Dann habe ich sie gefragt, die Chefin der Mannschaft, wer das denn verbrochen hätte. Leicht irritiert wand Sie sich mit geübter Routine aus der Affäre, es wären vom Top- Management Testflüge gemacht worden und "Mann" (es müssen also völlig verhungerte Männer gewesen sein) habe keine Einwände zurück bekommen. Ich habe gemerkt, es stimmte Sie traurig, sich für etwas "befragen" zu lassen, auf daß sie sicher keinen Einfluß hat.

Als ich dann mein Sandwich von allen Seiten fotografiert habe, mit Blitz natürlich, wurde es recht lebhaft um mich herum. Auch die Cabin Crew wurde schnell wieder aufmerksam. Man habe es so oft nach oben durchgereicht und sich die Finger wund geschrieben, aber es passiere nichts. Ihre Meinungen seien nicht gefragt. Ich habe dann noch mal nachgefragt, ob es ihnen nicht peinlich sei, wie ein Pommes- Verkäufer (die Tüten sahen halt zu billig aus) durch den Flieger zu spazieren und als hochqualifizierter Müllsammler den Restmüll wieder einzusammeln

So? Es passiert also nichts ? Na, das können wir doch leicht ändern.

Also ich lebe noch, die anderen auch noch, kann ich aber nicht kontrollieren, lebend ausgestiegen sind sie scheinbar alle. Mit einigen haben wir uns angefreundet und werden den Kontakt halten.

Mein Kommentar
Der Kommentar der Passagiere variiert von höflicher Umschreibung wie "peinlich" bis "absolute Frechheit", was sich Thomas Cook respektive (jetzt doch wieder) Condor da leistet. Jetzt hat der Laden doch schon immense Ertrags Probleme. (Auf dem Hinflug stand es gratis in der FAZ.) Und jetzt werden die letzten Kunden auch noch so "verarscht" (Entschuldigung, aber das feine hochdeutsche Gerede scheinen die da oben doch nicht zu verstehen).

Wir jedenfalls hatten ganz gezielt über Thomas Cook gebucht (und es war bestimmt mehr als 100 Euro teurer pro Person - siehe auch ganz unten), weil der Service sich von Rayan Air "besonders" abheben sollte. Das ist also die bittere Erfahrung. Es ist trotzdem schlimm geworden, also nix mit "Geniessen Sie jeden Augenblick".
(Und es stimmt, bei den sonst immer so steifen Finanz-Buchhaltern gibt es eine verblüffende Eselsbrücke für Anfänger : Debitoren stehe für Deppen, also für die Kunden).

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Also, verehrte Condor Manager, das Umbenennen zu Thomas Cook und dann ganz schnell wieder zurück, das bringt es nicht. Und wenn dann solch eine völlig überflüssige Namensänderung mit zig Millionen Euro von Kosten (also eine typische idiotisch- dilettantische Fehlentscheidung von ganz oben) auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird (laut Frankfurter Rundschau kostet das Umlackieren eines einzigen Fliegers mehrere hunderttausend Euro), kein Problem, wir buchen auch wieder wo anders und dann fliegen wir eben doch Rayan Air oder Air Berlin oder die russischen "Never Come Back" Airlines. Ihr seid ja doch nicht besser. Das Internet machts möglich.

Ihr solltet jetzt mal die Kunden der letzten Zeit anschreiben, die Adressen habt Ihr ja alle und Besserung geloben und auch einführen. Sonst brauchen wir euch nicht mehr und dann macht den Laden lieber gleich ganz zu.

Nach drei bitteren Erfahrungen mit Liliputaner-Sitzen haben wir zum Beispiel gesagt:
Nie wieder Hapag Loyd !
Und wir halten uns auch dran
. Mit denen fliegen wir nicht mehr. Müssen wir auch nicht. Da kommen dann neue Airlines.

Gert Redlich / Wiesbaden

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Wir haben es NICHT genossen

und wir haben es nicht vergessen.

Aktueller Nachtrag vom 21.9.04 um 22.30
Haben Sie im ARD Magazin "Plus-Minus aus Stuttgart" gesehen, wie insbesondere die Thomas Cook Reisebüros (es war eines aus Mainz) die Kunden mit der Flug-Ticket Service-Pauschale abzocken ? Abenteuerlich und frech zugleich wird dopelt kassiert. Ein ganz dickes MINUS.
Also, ihr Thomas Cook / Condor Manager, tut was und macht den Laden wieder transparent und ehrlich und fair (also redlich) wie in alten Zeiten. Wir Kunden sind nicht ganz so blöd wie Ihr denkt.
Nachtrag per E-mail von einem Mitglied einer Condor-Crew.
Sie sollten mal sehen, wie appetitlich zweieinhalbjährige Kinder so ein Sandwich zerfleischen. Man munkelt, einige Passagiere wären sogar aus 10.000 Meter Höhe abgesprungen (wenn nur die Türen aufgegangen wären), um diesem Inferno zu entgehen.
Nachtrag aus dem Wirtschaftsteil einer Wiesbadener Tageszeitung Mitte 2005
Condor verringert zum Herbst 2005 die Sitzplatzabstände aller 22 (oder wieviel) Flieger. Condor, wie immer um mehr Effizienz bemüht, rückt alle Sitze der billigen Charterreihen mehrere Zentimeter enger zusammen. Inoffiziell will man wohl so die Geburtenrate (der ledigen Passagiere) erhöhen, offiziell mehr Gäste mitnehmen. Ob das wohl gelingt bei immer anspruchsvolleren Kunden auch im Chartergeschäft ?

In USA sind jetzt fast alle großen Fuggesellschaften pleite (Stand Sept 2005). Mal sehen, wann unsere hier aufwachen.

 

 


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Sorry, im Moment gibt es keine Sandwiches.
Alternativen im Raum Mainz-Wiesbaden wollten sich vorbereiten, -
aber es dauert . . . . . . . . .
Scheinbar ist Sandwich backen eine Kunst für sich.
Ein Traum für Kinder.
Wussten Sie, daß es in Wiesbaden-Bierstadt
ein wunderschönes kleines Marionettentheater gibt ?
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